November 2017

Schon ist wieder fast ein Jahr vergangen. Giara hatte diesen Sommer grosse Mühe mit der Hitze. Es kam auch ein komischer Husten dazu, der irgendwie keinen Ursprung haben wollte. Dank Wägeli und wenigen Spaziergängen (Giara blieb öfters gerne daheim, wenn Xaver zum Rausgehen rief), überstand Giara den Sommer soweit ganz gut.

Und dann kam der November. Es war von einem Tag auf den anderen, als sie plötzlich ganz viel zu trinken begann. Entsprechend oft musste sie raus, auch in der Nacht. Es waren sehr unruhige Tage. Wir warteten deshalb auch nicht lange, bis wir beim Tierarzt einen Termin machten. Dort wurde Blut genommen und Urin aus der Blase punktiert. Der Urin war sehr verdünnt, wie die Dichtemessung ergab. Kein Wunder bei der Trinkmenge! Im Blut zeigten sich die Leberwerte erhöht, doch das führten wir alle auf das Phenobarbital zurück, welches sie ja regelmässig gegen die Epilepsie erhielt. Also nahmen wir Giara wieder mit nach Hause. Wir sollten uns melden, wenn es ihr schlechter gehe. Interessanterweise war ihr Husten nun wie weggeblasen...

Nach zwei Tagen frass Giara nicht mehr richtig. Und das bei ihrem geliebten Nassfutter. Wir waren besorgt. Sie war auch ganz müde, noch müder als sonst. Also machten wir einen weiteren Termin in der Tierklinik. Und wieder gab es eine Blutentnahme. Diesmal waren die Leberwerte weiter gestiegen. Giara verweigerte sogar ihre geliebten Gudelis. Diesmal fiel auch der Tierärztin auf, dass Giara gar nicht fit wirkte und sie bat uns, Giara in der Klinik zu lassen. Sie wolle sie beobachten und einen Ultraschall von der Leber machen. - dieser ergab dann, dass die Leber tatsächlich entzündet zu sein schien. Im US stellte sie sich weisslich dar. Zudem waren da noch zwei Knoten in der Leber, die nicht identifizierbar waren. Es wurde eine Biopsie geplant, wenn es Giara etwas besser gehe.

Natürlich war inzwischen Samstag und das Wochenende hatte begonnen. Wir riefen aber am Samstag und am Sonntag in der Klinik an, wie es Giara gehe. Sie sei stabil, fresse aber schlecht. Am Sonntag waren wir uns einig, dass wir Giara auch daheim aufpäppeln können, denn vielleicht frisst sie in gewohnter Umgebung besser.

Doch als sie Giara brachten, erkannten wir sie kaum wieder. Sie war ganz wackelig auf den Beinen und als sie uns sah, brachte sie kaum ein Schwanzwedeln zustande. Sie hatte ein ganzes Kilo abgenommen in der Klinik und wog nur noch 9.8kg. Wir mussten für die Übergabe noch eine Weile warten und durften mit Giara im Wartezimmer bleiben. Es war viel los in der Klinik mit vielen Notfällen. Giara lag in Xavers Armen und hatte die Augen halb verdreht. Sie war irgendwo zwischen hier und einem anderen Ort. Xaver und ich brauchten keine Worte um uns einig zu sein, dass dieses Hündchen mehr leidet als wir es ihr je zumuten wollten. Und wir waren uns auch einig, dass wir sie nicht mehr nach Hause nehmen würden. So schwer uns der Abschied fiel, so sehr liebten wir Giara. Und diese Liebe heisst auch loszulassen.

Giara starb am 19. November 2017

Februar 2017

Es scheint, der kalte Winter weicht langsam dem Frühling. Heute ist ein recht warmer Tag und Jacqueline ist mit den Hunden in den Garten gesessen. Sogar der Wind war gut auszuhalten. Und im Garten zeigen sich schon die ersten grünen Spitzen. Quarto und Ringo war der Wind nicht so geheuer. Sie mussten ganz nah an Jacqueline kuscheln um es auszuhalten. Blätter sind über die Wiese gerollt und haben dabei ein Geräusch gemacht. Das war ganz gefährlich. Und als Jacqueline im Haus alle Fenster öffnete um zu lüften, verzog Ringo sich in die hinterste Ecke. Sie sind es sich nicht mehr gewohnt dass es offen ist. Der Wind und seine Lieder scheinen unheimlich. Sich bewegende Vorhänge und Kalenderblätter sind wie Geister. Die beiden Shelties finden das zum Verstecken. Nur Giara hat sich sofort in die Sonne verzogen und sich den warmen Strahlen hingegeben. Sie hat es offensichtlich genossen, dass die ersten Frühlingszeichen aufgetaucht sind.

Obwohl, den Winter hat Giara ebenfalls gut überstanden. Wir dachten, die Minusgrade würden ihr wieder Schmerzen bereiten. Doch dem war nicht so. Sie konnte in der trockenen Kälte mit den Jungs fast mithalten. Das Wägeli konnten wir im Schnee sowieso nicht einsetzen und waren umso erfreuter, dass sie die Kälte und den Schnee so gut wegsteckte. Es ist schwierig zu sagen, woran es liegt, dass es ihr so viel besser geht. Wir haben sie mit homöopathischen Globulis unterstützt und das Futter gewechselt. Zudem erhält sie täglich etwas Leinöl ins Futter und zwei- bis dreimal pro Woche gibts Innereien (roh). Davon profitieren auch die Shelties, deren Fell wunderbar weich geworden ist.

Jacqueline war bis zum 9. Februar in Littenheid. Inzwischen geht es wieder darum, aus dem Haus zu gehen. In der Klinik funktionierte das ganz gut, täglich einen kleinen Spaziergang zu machen. Doch hier daheim ist es einfach schwierig. Ängste machen es zu einem Spiessrutenlauf. Aber sie gibt nicht auf und geht wenn immer möglich mit Xaver und den Hunden mit. So klappt's sicherlich auch bald wieder alleine.

November 2016

Schon bald steht Weihnachten vor der Tür und das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Giara geht es im Moment ganz gut. Sie hinkt kaum noch und sie hat auch Freude an den Spaziergängen. Xaver und Jacqueline staunen manchmal richtig, wie viel Giara laufen mag. Es ist eine Freude. Es war diesen Herbst auch noch nicht so sehr kalt, so dass wohl das Wetter auch einen Einfluss auf Giaras Gesundheit hat. Jedenfalls scheint es so, denn an warmen Tagen geht es ihr wirklich gut.
Natürlich bekommt Giara nach wie vor homöopahtische Globuli und auch mit der Teufelskralle und dem Grünlippenmuschelextrakt fahren wir gut. Die Teufelskralle haben wir nach einer Weile pausiert und warten jetzt mal zu, wie es sich entwickelt. Das Grünlippenmuschelpulver geben wir ihr jeden Tag.

Ringo hat nach einer homöopathischen Gabe seine Bemühungen um Giara ein wenig eingestellt. Er ist davor fast nur noch an ihr geklebt, was Giara gar nicht recht war. Aber auch ihr widerholtes Zurechtweisen hat seiner Liebe keinen Abbruch getan. Zum Glück halfen die Globuli eine Weile. Inzwischen scheint ihre Wirkung aber etwas nachgelassen zu haben, Ringo findet Giara wieder enorm attraktiv.

Quarto hat sich gemacht. Er ist viel ruhiger geworden und wir konnten ihn und Ringo schon wiederholt von Rehen abrufen, die unseren Weg gekreuzt haben. Darauf sind wir ganz stolz. Quarto macht auch keine Ausflüge auf eigene Faust mehr. Das freie Laufen im Wald geniesst er in ganzen Zügen und manchmal hat man das Gefühl, er vergisst beim Schnuffeln die ganze Welt rundherum.

Jacqueline wird am 8. Dezember wieder nach Littenheid gehen, sicherlich für 8 Wochen. Schon im September war sie in Littenheid auf der Akutstation. Inzwischen ist sie aber wieder viel stabiler und geht in die Klinik um weiter intensiv an ihren Themen zu arbeiten.

Wir wünschen schon jetzt eine wunderschöne Weihnachtszeit, frohe Festtage und alles Gute fürs neue Jahr!!!

Juli 2016

Endlich ist der Sommer auch bei uns angekommen. Giara geht es bei dem warmen Wetter gelenkmässig etwas besser. Dafür ist sie müde wegen der Hitze. Auch die Jungs geniessen die Zimmer mit dem kühlen Plattenboden. So kann es schon mal sein, dass Ringo seinen Nachmittag in unserem Gäste-WC verbringt...

Im Juni waren wir noch eine Woche im Oberammergau bei Liane im Kurs. Es gab täglich eine neue Hundesportart zu entdecken. Agility, Longieren, Expactivity, ZOS und Dogdance. Es war eine sehr anstrengende Woche für uns alle, zumal Jacqueline mit einer bösen Magen-Darm-Geschichte fast die ganze Woche im Bett lag. Doch es hat den Hunden grossen Spass gemacht und Giara machte einfach im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit. Beispielsweise haben wir bei ihr im Agility alle Hürden abgehängt, so musste sie nur durch die Tore laufen. Und auch die Steilwand haben wir einfach ausgelassen. Sie hatte dennoch grossen Spass und als sie einmal bei Jacqueline bleiben und Pause machen sollte, hat sie den ganzen Nachmittag reklamiert.
Schlauerweise haben wir den Fotoapparat daheim vergessen. So können wir Euch noch nicht mal Fotos von diesen Ferien zeigen...

April 2016

Uups, schon über ein Jahr her, dass wir uns gemeldet haben. Kein Wunder, hatten wir doch eine turbulente Zeit, in der Jacqueline zweimal in der Klinik war und auch ein paar Mal im Spital.

Aber von vorne: Im April 15 trat Jacqueline in Braunwald in die RehaClinic ein. Dort wurde sie psychologisch betreut und konnte viel Sport machen. Leider kam der Krankenkasse von einem Tag auf den anderen in Sinn, dass Psychosomatik nur Wellness sei und 8 Wochen Wellness seien genug. So musste Jacqueline von einem Tag auf den anderen austreten. Das war natürlich ziemlich heftig und führte dazu, dass Atemnotanfälle auftraten. Diese waren so schlimm, dass Jacqueline mehrere Male im Spital und auf der Intensivstation landete. Da diese Probleme aber v.a. aus psychischen Gründen auftauchten, trat sie im Dezember 15 in die Klinik in Littenheid ein. Tja, und da blieb sie bis ende März 16.

Auch Giara geht es nicht so gut. Zwar hinkt sie nicht stärker, als vor einem Jahr. Aber sie hat offensichtliche Schmerzen, die trotz Medikamenten einfach nicht weg gehen. Wir haben das Cortison und die Schmerzmittel deshalb abgesetzt, in der Hoffnung, dass wir dann noch Mittel zur Verfügung haben, wenn es ihr schlechter gehen sollte. Giara ist sehr tapfer und kommt gerne mit auf die Spaziergänge. Aber sie mag es auch, wenn sie nach einer Weile in den Wagen (wir haben für sie einen Hundewagen besorgt) einsteigen kann und den Spaziergang fahrend erlebt. Manchmal will sie fast nicht mehr aus dem Wagen, wenn sie ins Auto umsteigen muss. Klar, darf sie doch ihr geliebtes Igeli haben, wenn sie chauffiert wird.

Dafür sind Xaver und die Jungs wohlauf. Ringo ist aber noch immer unser Baby, denn er hat seinen so unbedarften Gesichtsausdruck behalten und für ihn ist die Welt einfach nur schön. Ausser irgendwo ist irgendetwas neues, das findet er nach wie vor gefährlich.

Und Quarto macht grosse Fortschritte beim Trailen. In einer Trailwoche bei Dr. Marlene Zähner hat er super mitgehalten und war sogar mal der Star des Tages, weil er bei der Identifizierung der Person seine Nase sauber einsetzte. Xaver ist richtig, richtig stolz auf ihn!!!

Natürlich haben wir auch ein paar Bilder für Euch. Und zwar sind die auf Rügen am Strand entstanden. Soviel zu Wasserscheuen Shelties:

 

März 2015

Wie die Zeit vergeht! Der Winter war dieses Jahr ja richtig vorbildlich und jetzt freuen wir uns auf den Frühling. Die ersten Krokusse und Schneeglöggli haben wir schon entdeckt und die Sonne hat auch schon das eine oder andere Mal "Hallo" gesagt.

Giara geht es nicht wirklich besser. Wir haben vor ein paar Wochen dann doch der Narkose und dem CT zugestimmt. Und da sie gleich in Narkose war, hat man auch Ergussflüssigkeit entnommen und Cortison in ihr Gelenk injiziert, in der Hoffnung auf Besserung. Die Narkose und die Spritze hat Giara gut überstanden. Allerdings hatte sie zwei Tage danach einen Epi-Anfall. Für mich besteht da ganz klar ein Zusammenhang!
Die Untersuchung der Gelenksflüssigkeit ergab, dass sie eine erhöhte Zellzahl mit vorwiegend Lymphozyten und Makrophagen hatte. Einzelne Erythrozyten (rote Blutkörperchen) waren auch noch dabei, wurden aber z.T. schon von den Makrophagen aufgefressen.
Giara hinkt noch immer ein wenig. Die Physiotherapeutin im TÜZ meint aber, es sei besser geworden. Für uns ist es schwierig zu beurteilen, weil wir tagtäglich mit Giara zusammen sind und schleichende Veränderungen für uns kaum noch wahrnehmbar sind. Aber auf jeden Fall gibt es Tage, an denen es besser ist und andere Tage, da ist es schlimmer. Vielleicht hilft es ihr, wenn die Tage wärmer und trockener werden.

Wir haben auch die Information erhalten, dass bei den Kromfohrländern eine Autoimmunerkrankung sehr viel mehr verbreitet ist, als irgendjemand zugeben wollte. Dabei sind die Gelenke der Hunde betroffen und die Diagnose ist nur über ein Ausschlussverfahren zu stellen. Also ist es nichts diagnostizierbares, so könnte es eine Arthritis oder sogar eine Polyarthritis (bei mehreren betroffenen Gelenken) sein.

Sollte unsere Giara wirklich noch eine weitere Erbkrankheit haben? Müssen wir uns jetzt schon mit dem Abschied von ihr beschäftigen? Sie ist doch erst knapp 8 Jahre alt. So viele liebe Menschen mit eigenen betroffenen Hunden stehen uns im Moment mit Rat und Tat zur Seite. Ich bin sehr traurig, dass es so viele Menschen mit betroffenen Hunden überhaupt gibt. Als wir uns damals für einen Kromfohrländer entschieden haben, war zwar von Epilepsie die Rede, aber sonst von keiner weiteren Problematik. Dann plötzlich begann man von Hyperkeratosen zu sprechen. Hat uns nicht gross tangiert, wir waren der Meinung, dass Giara mit ihrer Epi voll bedient ist und bestimmt nicht noch was dazu kommt. Wohl etwas blauäugig...

Jedenfalls erhält Giara im Moment ein Teufelskrallenpräparat und weiterhin ihre Grünlippenmuscheln. Zudem kühlen wir das betroffene Gelenk vorsichtig, was Giara erstaunlich gut annimmt. Im Moment warten wir ab, ob diese Mittel Linderung verschaffen. Die Arthroskopie ist gerade kein Thema und wenn ich die Berichte von anderen Hunden höre, bleibt sie auch eine Weile aussen vor. Wir gehen sicher weiter in die Physio.

 

Zum Glück geht es den beiden Sheltie-Buben gut! Quarto ist im Moment wieder ein wenig im Jagdfieber und muss an der Flexleine bleiben. Aber es ist auch bemerkenswert, wie vielen Rehen wir im Moment begegnen! Unglaublich!
Ringo ist daher auch oft an der Flex, aber er hat schon verstanden, wenn dort Rehe sind, bekommt er von mir gaaaanz viele Leckerli. Und das findet er auch toll! Aber mir ist das Risiko momentan noch zu gross, dass Ringo die Rehe den Leckerlis vorziehen könnte....

 

Dezember 2014

Seit einigen Wochen hinkt Giara vorne rechts. Xaver und ich waren uns teilweise nicht einig, welche Pfote wirklich betroffen war. Aber gestern liessen wir unsere Maus röntgen, nachdem die Schmerztabletten (Rimadyl) nicht geholfen hatten. Und nun wissen wir, dass Giara am rechten Ellbogen Arthrose hat, die ihr ziemlich weh tun muss. Auch die linke Seite ist betroffen, aber nicht annähernd so schlimm. Der Gelenkspalt auf der rechten Seite ist sehr, sehr dünn geworden.

Nun bekommt sie mal alternative Therapie. Schonen, in Form von gleichmässigen Spaziergängen, nicht zu lange, dafür häufiger (ich weiss noch nicht, ob ich das schaffe), keine grossen Sprünge mehr und möglichst nicht mehr bergab gehen (wird schwierig bei der Topographie hier). Zudem ein anderes Schmerzmittel (Metacam) und weiterhin Grünlippenmuschel-Extrakt-Tabletten. Und wir gucken, ob wir irgendwo in der Nähe eine gute Physiotherapie finden. In Adlgenswil gibt's ja die Priska Pulver von der Reha-dog. Allerdings ist das von hier relativ weit weg.
Ja, und natürlich die Frau Reding, unsere Homöopathin. Sie hat Giara auch schon Globuli gegeben. Nun hoffen wir einfach, dass es ihr damit bald besser geht!

Sollte das alles nichts helfen, müssen wir ein CT machen und dann eine Arthroskopie, also mittels Kameras ins Gelenk schauen. Das hiesse zweimal Narkose und eine OP. Von den Kosten ganz abgesehen, haben wir Angst, dass es wegen der Epilepsie zu Komplikationen kommen könnte...

 

September 2014

Zwei Wochen waren wir im bayrischen Wald in den Ferien. Die erste Woche war allerdings eine Mantrailing-Woche, in der auch noch Julie (deutsche Dogge)mit ihrem Frauchen dabei waren. Wir hatten alle ganz viel Spass und unheimliches Wetterglück! Aber schaut selber auf den Bildern:

Diese letzen beiden Bilder entstanden auf dem Hundeplatz bei München, denn wir schauten auf dem Heimweg noch bei der Züchterin von den Shelties rein. Da ging mit dem ganzen Rudel die Post ab...

Juli und 1. August 2014

Da am 1. August die Knallerei schon tagsüber begann, beschlossen wir kurzerhand in Deutschland eine kleine Wanderung zu unternehmen. Bei schönstem Wetter sind wir in der Nähe vom Schluchsee 2 1/2 Stunde gemütlich marschiert, bevor wir uns dann zu Hause verbarrikadiert haben.

Wir haben uns eine neue Kamera geleistet, in der Hoffnung, endlich auch mal bewegte Bilder schiessen zu können. Und tatsächlich, wir sind begeistert:

29. Juni bis 5. Juli 2014 Ferien Hotel Wolf

Wir waren wieder bei Liane Rauch im Kurs. Diesmal war das Thema "Rally Obedience" - aber à la Liane! Da gab es keine Schilder und auch keinen Druck, nur ganz viel Spass und neue Herausforderungen! Uns hat es einmal mehr sehr gut gefallen und wir haben schon für nächstes Jahr wieder gebucht. Aber schaut euch doch die Bilder selber an (leider war unser Fotoapparat mit den Bedingungen in der Halle heillos überfordert, weshalb es kaum Bilder vom Arbeiten gibt):

 

Juni 2014

Selbstverständlich waren wir auch diesen Monat an einem Military. Am Pfingstmontag starteten wir früh um 9 Uhr in Rüfenacht. Das Wetter war super, aber auch sehr heiss. Die Strecke war leider meistens ohne Schatten. Es hat sich ausgezahlt, so früh wie möglich loszuziehen. Die Posten waren lustig und die Helfer mega freundlich. Wir hatten alle grossen Spass und vielen Dank an Susanne fürs Fotografieren!

 

Ende Mai 2014

Endlich können wir euch ein paar Bilder von einem Military zeigen. Dieses war ein Nachtmilitary vom SC Steinhof und wir hatten ganz viel Spass. Doch am Schluss hatten wir zu wenig Licht um Fotos zu machen....

Mai 2014

Wir haben mit den dreien schon zwei Militarys absolviert und waren gar nicht schlecht. Giara und Jacqueline waren beide Male unter den ersten 15 und Quarto mit Xaver, sowie Ringo und Jacqueline folgten auf dem Fuss. Es hat grossen Spass gemacht und wir werden noch einige Militarys besuchen.
Besonders bemerkenswert ist dabei auch, dass Giara mit den vielen fremden Hunden sehr gut klar kommt und auch Quarto sich irgendwann damit abfindet, dass es andere Hunde hat. Ringo findet es dann immer sehr schade, dass er nich alle begrüssen und beschnuppern darf...

Überhaupt hat sich Ringo sehr gemacht. Er bellt zwar, wenn wir im Rudel andere Hunde treffen, aber eigentlich ist er superfreundlich und würde am Liebsten jeden Hund persönlich begrüssen. Zudem findet er natürlich Hündinnen extrem spannend und spielt schon mal Zugwaggon, indem er sich mit der Nase ans Hinterteil der jeweiligen Hündin heftet. Die riechen ja auch zu spannden und es ist ihm sowas von egal, ob kastriert oder nicht...

April 2014

Ringo ist nun schon 10 Monate alt und der Schalk sitzt ihm ganz schön im Nacken. Hat er als Welpe fast nie etwas angestellt, hat er sich inzischen zu einem ausgefuchsten Dieb entwickelt. Da ist kein Papier vor ihm sicher, egal ob es im Altpapier oder im Abfalleimer rumliegt. Ausserdem hat er gelernt, dass er aus den Hosentaschen die Taschentücher stibitzen kann. Das wird dann alles in Ruhe zerrupft und in Kleinstteile zerlegt. Wir denken, Ringo hat es einfach gerne ordentlich und macht uns so auf unsere Schlampigkeit aufmerksam...
Wenn man Quarto eine Freude machen möchte, dann versteckt man Giaras Lieblingsspielzeug, das inzwischen auch das Lieblingsspielzeug der Shelties ist. Quarto liebt es dieses dann zu suchen. Wir haben schon überlegt, ob ev. Sanitätshundetraining etwas für ihn wäre. Leider ist es sehr schwer eine Gruppe dafür in der Umgebung zu finden. Bis wir etwas gefunden haben, verstecken wir einfach weiterhin das Igeli...
Und Giara? Sie liebt es nach wie vor mit Jacqueline zu kuscheln. Manchmal werden ihr die zwei Buben fast ein wenig viel, aber dann wird einfach aufs Sofa gesessen Und Giara zwischen die Beine genommen, wo sie sich richtig geborgen fühlt. Egal, ob Mamas Hintern nach einer Weile weh tut :-)

 

Februar 2014

Wie schnell die Zeit vergeht! Ringo und Quarto haben sich inzwischen gut eingelebt und machen grosse Fortschritte. Quarto kann inzwischen sogar teilweise ohne Leine laufen. Aber natürlich muss man dann noch ziemlich auf der Hut sein. Dennoch, das ist eine grosse Leistung für diesen lieben Kerl!
Ringo macht zwar auch ab und zu Ausflüge in den Wald, aber es ist immer klar Sichtweite und man merkt, er lotet aus, ob er darf oder nicht. Natürlich darf er nicht und so kommt er auch ganz schnell wieder zurück. Junghunde müssen halt immer wieder die Grenzen testen. Man merkt ihm auch sonst die Pubertät an. Alles wird in Frage gestellt und die Tomaten auf den Ohren sind auch riesengross. Ringo hat auch ständig neue Ideen, wie er ausloten kann, was erlaubt ist und was nicht. Man muss aufpassen, dass man ihm nicht mit lachen recht gibt...

Giara mag die beiden Jungs noch immer sehr gerne! Auch wenn sich herauskristallisiert, dass Ringo mehr kredit hat bei ihr. Ob das daran liegt, dass sie Muttergefühle entdeckt hat? Jedenfalls hilft sie dem Jüngeren immer, wenn Quarto ihn zurechtweisen möchte. Aber auch Quarto mag sie sehr gerne und auch wenn noch keine echte Kuschelsituation entstanden ist, so nähern sie sich beim Liegen immer mehr an.

bei der Essensausgabe....

Im Januar haben wir einen Ausflug auf den Zugerberg gemacht. Der Schnee war absolut toll für unsere drei Wuffs! Schliesslich haben wir diesen Winter hier nur einmal ein bisschen Schnee gehabt, gerade genug, um die Pfoten nass und kalt zu machen. Da waren die paar Zentimeter Schnee auf dem Zugerberg dann schon ein anderes Kaliber. Und das hat vielleicht Spass gemacht...

 

Oktober 2013

Ringo ist inzwischen vom Welpen zum Junghund mutiert, zumindest auf dem Papier, denn er ist schon an den 16-Wochen-Marke vorbei. Giara und er mögen sich inzwischen auch super. Und auch Quarto hat den Kleinen akzeptiert. Auch wenn er ihn ab und zu androht. Aber das ist eigentlich sogar super, denn der Zwerg kann ganz schön frech sein! Schaut auf den Bildern....

August 2013

Zwei Wochen nach Neros Abschied sind sie angekommen, unsere beiden Buben! Ringo haben wir euch ja schon länger angekündigt und Quarto hat sich so sehr in Giara verliebt, dass es fast logisch wurde, zu uns zu kommen! Zudem hat das Schicksal da ein grosses Wörtchen mitgeredet. Aber näheres erfahrt ihr dann unter Quartos eigener Rubrik, die wir in der nächsten Zeit erstellen werden.

Hier ein Bild von unserem Rudel:

Quarto, Giara und Ringo (v.l.)

 

27. Juli 2013

Unser über alles geliebte Nero hat seine letzte Reise angetreten! Ein Tumor in seiner Kehle hat ihm Schlucken und atmen erschwert und obwohl sein Geist noch ganz lange weitergekämpft hätte, haben wir uns dem Rat des Tierarztes gebeugt und ihn erlöst. Nero hat diesen letzten Weg ganz nach seiner Art mit viel Würde und ganz friedlich angetreten.

Wir sind unheimlich traurig, seine Lücke wird sich nie schliessen lassen und wir tragen ihn immer in unserem Herzen!!!

Nero, wir lieben und vermissen dich!!!

 

Juli 2013

Wir erwarten Familienzuwachs! Mitte August wir Ringoletto vom Peraloh bei uns einziehen.

Nero und Giara durften bei unseren Besuchen mitten ins Rudel und die Welpen so auch schon beschnuppern. Sie hat sich sogar in Quarto, einen wunderschönen Sheltie-Rüden verliebt. Die beiden waren während unseren ganzen Besuchs fast unzertrennlich...

Auch Nero kam im Rudel gut zurecht. Alle haben ihn respektiert und er war ganz vorsichtig, wenn einer der Zwerge in seiner Nähe war...

Weitere Bilder unter www.shelties-vom-peraloh.de

 

Februar 2013

Nero hat sich sehr gut von seiner OP erholt und ist wieder frech und verfressen wie eh und je. Naja, zugegeben, er hat ziemlich gealtert und es geht nicht mehr so schnell wie früher. Zudem ist er ja jetzt fast blind und hören tut er schon lange nichts mehr. Dennoch kann man ihn beim Spaziergang gut von der Leine lassen, er hat nämlich rausgefunden, dass er mit der Nase den richtigen Weg findet. Zudem bleibt er grundsätzlich in der Nähe...

Den Einsatz der Nase hat er schon so im Griff, dass er von einigen Tagen eine tote Ratte gefunden hat und sie superstolz Xaver apportierte. Leider wusste der das Geschenk nicht wirklich zu schätzen....

Toll, man sieht kaum noch, dass ein Auge fehlt (Dezember 2012)

UND....

Giara hat gelernt, sich an der Leine zu benehmen, wenn andere Hunde entgegenkommen!
Vorausgesetzt, der andere Hund kommt nicht zu ihr hin...

 

16. November 2012

Vor zwei Wochen hat Nero sein Auge verloren. Es war recht dramatisch, nachdem er schon länger eine Bindehautentzündung hatte. Was niemand wusste, war, dass seine Hornhaut so dünn war, dass sie nur noch am seidenen Faden hielt. Eigentlich wollten Xaver und Jacqueline schon am Donnerstag zum Tierarzt, doch der hatte erst am Montag einen freien Termin für Nero. Aber am Freitag ging es Nero schlechter und so mussten sie sich entscheiden, notfallmässig vorbei zu gehen. Nero erhielt eine antibiotische Salbe und wurde wieder heim gelassen. Doch kaum in den eigenen vier Wänden, heulte Nero auf und aus seinem Auge tropfte Blut und eine klare Flüssigkeit. Postwendend packte Xaver den alten Hund und fuhr wieder in die Klinik. Diesmal behielten sie ihn, denn am nächsten Morgen würde er operiert werden und der Rest des Auges würde man entfernen. Zudem musste man auf das noch intakte Auge Bindegewebe aufnähen, weil sonst bald einmal das gleiche geblüht hätte.

Am Samstagabend konnte Jacqueline dann den tapferen Nero wieder abholen. Mit seinen 16 1/2 Jahren noch so einen Eingriff zu überstehen, das ist schon eine Leistung. Der Tierarzt hatte auch die Bedingung, dass Leber- und Nierenwerte gut sein müssen, um überhaupt zu operieren. Aber Nero ist ein Kämpfer und er hat alles super überstanden!!!

Inzwischen ist er wieder auf dem Weg der Besserung. Mit Anabolika hat er noch eine kleine Unterstützung für den Muskelaufbau und die Spaziergänge können auch langsam wieder etwas länger werden. Er möchte sogar wieder gefordert werden und freut sich riesig, wenn er den Kong apportieren darf. Dumm nur, wenn er ihn dann einem Baum bringt und dort darbietet. Dieser wird ihn kaum dafür belohnen :-)

Nero mit Kragen

Nero schläft seit der OP abends oft so tief, dass er sogar sein Knabberli verpasst